Verkauf von Vermögensgütern

Der Erwerb eines Fonds ermöglicht es, alle Risiken, die mit den Passiva verbunden sind, zu umgehen: Der Verkäufer ist dafür verantwortlich. Folglich entspricht dies einem Erwerb der Aktiva, die aus unkörperlichen (Kundenstamm, Mietrecht, Handelsname, etc.) und körperlichen (Materialien, Warenbestand, etc.) Elementen bestehen.

Der Erwerb eines Handelsgeschäfts ermöglicht dem Käufer freie Hand bei der Auswahl der Elemente, die er kaufen möchte. Er ist jedoch genauso dazu verpflichtet, bestimmte Verträge die ihm völlig rechtmäßig mit dem Erwerb des Fonds übertragen werden, beizubehalten:

– Mietvertrag über gewerbliche Räume
– Versicherungsverträge (Käufer kann sie auflösen)
– Verlagsverträge
– Arbeitsverträge (zu vorgesehenen Konditionen)

Was die Arbeitsverträge betrifft, kann neue Firmeneigner sich Forderungen vonseiten der im Moment in der Firma beschäftigten Lohnempfänger gegenübersehen, die vom Veräußerer geschuldet sind. Jedoch muß der Veräußerer diese rückerstatten, sofern keine Auschlußklausel diesbezüglich besteht.

Es werden noch weitere Verträge übertragen. Alle Verträge, die zur Weiterführung der Unternehmensaktivität nötigsind, werden beibehalten. Jeder der Verträge wird bis ins Detail überprüft, bevor der Käufer über deren Funktion aufgeklärt wird

Bevor ein Gesamtwert ermittelt werden kann, muss jedes körperliche und unkörperliche Element berücksichtigt werden.

Der Wert eines Handelsgeschäfts steht in Abhängigkeit zu vergleichbaren Handelsgeschäften auf dem Markt.

Der Wert der körperlichen Elemente wird durch den Marktwert festgelegt.
Was die unkörperlichen Elemente betrifft, ist es möglich, Immobilienagenturen zu Rate zu ziehen, die eine realistische Preispalette erstellen können.

Der Kauf eines Handelgeschäfts geschieht in zwei Schritten:

– Vorvertrag
– definitiver Kaufvertrag

Während der ersten Etappe können sowohl der Verkäufer als auch der Käufer die nötigen Dokumente zusammentragen (administrative Dokumente, Einzugsermächtigungen, etc.). Dieser Vorvertrag kann entweder die Form eines einseitigen oder eines beidseitigen Verkaufsversprechens annehmen.

Das beidseitige Verkaufsversprechen verpflichtet beide Parteien zum Kauf. Es kann jedoch eine Rücktrittsklausel im Vorvertrag vermerkt werden, die dem Käufer die Möglichkeit bietet, sich der Verpflichtung zu entziehen, indem er dem Verkäufer eine Entschädigung zahlt.

Das einseitige Verkaufsversprechen signalsiert lediglich die Bereitschaft des Verkäufers zum Verkauf. Der Abbruch der Verkaufsverhandlungen hängt vom Käufer ab. Für den Fall, dass der Kauf nicht stattfindet, leistet der potenzielle Käufer dennoch eine Schadensersatzzahlung. Das Verkaufsversprechen muss innerhalb einer zehntägigen Frist unterzeichnet werden.

Nachträglich legen die beiden Parteien eine Frist fest innerhalb welcher der Vetrag unterschrieben werden muss.

Wenn eine schrittweise Zahlungmethode vereinbartwrde, hat der Verkäufer das Vorrecht über den Fonds, er hat das Recht, weitere Sicherheiten zu fordern (Sicherungsübereignung). Während mehr als drei Monaten wird der Verkäufer in finanzieller Hinsicht nichts bekommen. Die Summe wird blockiert, um die Passiva zu verbüßen.

Es gibt zwei Arten von Garantien, die den Käufer eines Handelsgeschäfts schützen: Versicherung gegen verborgene Mängel und die Garantie der Nicht-Wiederherstellung.

Die Versicherung gegen verborgene Mängel muss nicht unbedingt schriftlich festgehalten werden, um den Käufer vor verborgenen Mängeln zu schützen, die ihn z.B. den Zugang zum Kapital verweigern könnten oder die den Wert des Unternehmens derart beeinflussen, dass der Käufer einem Geschäft nicht zugestimmt hätte.

Die Garantie der Nicht-Wiederherstellung wird normalerweise bereits durch die Konkurrenzklausel formuliert, die es dem Käufer ermöglicht, sich gegen jegliches Handeln des Verkäufers zu schützen, dass zu einem Kundenverlust führen kann. Diese Klausel muss zeitlich oder räumlich begrenzt sein.

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